Der Secure Data Report 2025 zeigt deutlich: Unternehmen in Deutschland und der EU investieren zwar mehr in Cybersecurity, aber beim organisatorischen Datenschutz bleibt die Kluft zwischen Anspruch und Realität gross.
40 Prozent der Unternehmen schätzen ihren Datenschutz-Reifegrad höher ein, als er objektiv ist. Die Folge: Ein falsches Sicherheitsgefühl, das zu vermeidbaren Risiken führt – insbesondere im Hinblick auf NIS-2, DORA, DSGVO und KRITIS.
Datenschutz und Datensicherheit gehören im Jahr 2025 zu den zentralen Herausforderungen für Unternehmen aller Branchen. Während viele Organisationen hohe Summen in Sicherheitssoftware und Verschlüsselungstechnologien investieren, zeigt die Realität ein anderes Bild: Prozesse fehlen, Verantwortlichkeiten sind unklar und menschliche Faktoren bleiben unterschätzt. Der „Secure Data Report 2025“ untersucht den tatsächlichen Reifegrad des Datenschutzes deutscher Unternehmen – und deckt deutliche Diskrepanzen zwischen Selbstwahrnehmung und tatsächlicher Umsetzungsreife auf.
Die Erhebung basiert auf einer im zweiten Quartal 2025 durchgeführten Online-Befragung von 1.200 Datenschutz- und IT-Verantwortlichen aus Unternehmen verschiedener Größen und Branchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zusätzlich wurden 30 qualitative Experteninterviews geführt, um die quantitativen Ergebnisse zu validieren und praxisnah zu ergänzen.
Wichtigste Erkenntnisse:
1.1 Selbstbild vs. Realität
Differenz zwischen Selbsteinschätzung und objektivem Datenschutz-Reifegrad 2025
Dieses gruppierte Balkendiagramm zeigt, dass Unternehmen ihren Datenschutz-Reifegrad häufig wesentlich höher einschätzen als eine objektive Analyse es ergibt.

Besonders kritisch:
Das ist nicht nur ein Sicherheitsproblem, sondern ein Compliance-Verstoß.
Verbreitung von Datenschutzmaßnahmen in Unternehmen 2025
Das Säulendiagramm verdeutlicht, dass E-Mail-Verschlüsselung weit verbreitet ist, während strukturierte Datenschutzprozesse und klare Verantwortlichkeiten noch große Defizite aufweisen.

Gravierende Schwächen:
Unternehmen sichern damit den Transportweg, aber nicht die Daten an sich.
NIS-2 verlangt nachweisbare Sicherheitsprozesse, risikobasierte Maßnahmen und Integritätsschutz.
DORA betrifft den Finanzsektor und fordert resiliente ICT-Systeme, sichere Kommunikation und Incident-Reporting. Klassische E-Mail-Verschlüsselung gilt nicht als starke Methode.
Artikel 32 verlangt geeignete technische und organisatorische Massnahmen.
Der Stand der Technik 2025 entspricht Zero-Knowledge-Prozessen, sicheren Datenraeumen und revisionssicheren Protokollen.
Datenschutz-Aufwand nach Unternehmensgröße 2025
Das gruppierte Balkendiagramm visualisiert den wahrgenommenen Aufwand für Datenschutz nach Unternehmensgröße und zeigt, dass gerade kleinere Unternehmen sich besonders belastet fühlen.

Daten müssen so verschlüsselt werden, dass auch der Anbieter keinen Zugriff hat.
Moderne Unternehmen verlagern vertrauliche Kommunikation in:
Diese ermöglichen:
Erforderlich sind:
Moderne Systeme bieten:
Die Sealed Cloud von idgard bietet:
idgard hilft Unternehmen, vom Sicherheitsgefühl zur echten Sicherheit zu gelangen.
Viele Unternehmen überschätzen ihren Datenschutz und unterschätzen gleichzeitig ihr Risiko.
Verschlüsselte E-Mails sind ein Mindeststandard, aber kein Schutzkonzept.
Moderne Anforderungen erfordern:
Datenschutz 2025 basiert auf Architektur, Prozessen, Audit und Zero-Knowledge.